Liebe Besucher und Gäste der Ausstellung LebenskunstSterben,
schön, dass Sie gekommen sind.
In unserer Welt stehen ja Themen, die Sie hier oder in den Vortragsveranstaltungen
finden, nicht im Vordergrund.
Manchmal hat man sogar den Eindruck, dass Leiden
und Sterben so nachhaltig verdrängt werden, als könne man sie zum Verschwinden
bringen. Das geht aber nicht. Deshalb ist es gut anzuerkennen, dass sie zum Leben
gehören, dass wir sie nicht mit Angst besetzen sollten. Das macht uns freier, als
Betroffene, aber auch als Angehörige und als Menschen, die für unsere Gesellschaft
Verantwortung tragen.
Ich danke allen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen. Und insbesondere
den vielen Frauen und Männern, die Zeit und Bereitschaft zur Begleitung
Leidender und Sterbender mitbringen. Damit helfen sie den Betroffenen, aber auch
sich selbst und sie tragen entscheidend zur Menschlichkeit unserer Gesellschaft bei.
Ihre
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Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Vortrag: Sonntag, 12. Oktober, 17.00 Uhr, Heiliggeistkirche
Was heißt eigentlich Würde am Lebensende?
